Protschka: Müssen den deutsche Schweinehaltern schnell und unbürokratisch durch die Krise helfen
„Für die deutschen Schweinehalter ist der erstmalige Ausbruch der ASP in Hausschweinebeständen eine Katastrophe. Bricht der Export in Drittländer nun erneut weg, dann wird sich der Preisdruck am Schweinemarkt zusätzlich verstärken. Die Preise sind ohnehin schon im Keller. Wenn sie jetzt noch weiter fallen, dann wird die Situation für sehr viele Schweinebauern schnell existenzbedrohend.
Sollten die Schweinepreise durch die beiden ASP-Ausbrüche abstürzen, dann muss die Bundesregierung den deutschen Schweinehaltern schnell und unbürokratisch durch die unverschuldete Krise helfen. Weitere Betriebsaufgaben in diesem Bereich dürfen wir nicht zulassen.
Außerdem muss jetzt schnell und lückenlos aufgeklärt werden, wie es überhaupt zu den Viruseinträgen kommen konnte. Sollte sich rausstellen, dass gegen die Aufstallungspflicht verstoßen wurde, dann muss das entsprechende Konsequenzen haben.“
Derzeit macht ein Milchbauer mehr als 10 Cent Verlust. Schweinepreise sind abgestürzt. Die Bauern sollten endlich gehört werden, meint Stephan Protschka.
WeiterDie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat am Donnerstag verkündet, dass das sogenannte „Investitions- und Zukunftsprogramm“ – auch „Bauernmilliarde“ genannt – den richtigen Nerv bei den Landwirten getroffen habe und die richtige Lenkungswirkung entfalte. Hier verschweigt Klöckner ein wichtiges Detail.
WeiterBerlin, 8. November 2024. Zum Symposium der AfD-Bundestagsfraktion am 8. und 9. November 2024 haben sich zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland angemeldet, um gemeinsam über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft zu debattieren. Neben der Aufarbeitung der Bauernproteste sollen vor allem alternative Möglichkeiten zur Ernährungssicherheit und zur Renationalisierung der Agrarförderung diskutiert werden. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel wird dieses Symposium offiziell eröffnen.
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